Waldkindergarten-Aktuelles

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Das Wetter machte es notwendig, dass wir uns am 21. Oktober ein Notquartier suchten. Wir entschieden uns, die Kletterhalle Kaufering zu besuchen. Nachdem der Wind vor allem in den Morgenstunden so heftig wehte, dass er eine Windstärke von bis zu 7 Bft erreichte, starteten wir den Tag direkt an der Halle. Die Betreiber der Kletterhalle waren so freundlich, uns ihren Partyraum zum Aufenthalt zur Verfügung zu stellen. Dort trafen wir uns und führten zunächst unseren Morgenkreis durch. Gegen 9.00 Uhr ließ das Team „die Leinen los“, die Kinder stürmten das dortige Spieleparadies und verausgabten sich völlig. Die Kinder genossen das Toben im Bälle-Bad, sie rutschten, balancierten, schaukelten und kletterten. Bereits während der Brotzeit wurden einige Ermüdungserscheinungen sichtbar. Dennoch ging es danach für die meisten Kinder abermals heiß her, andere genossen das Kuscheln beim Betrachten von Büchern. Bei unserem Abschlusskreis wurde noch deutlicher, wie erschöpft unsere Kinder waren – der Kreis war unverhältnismäßig leise! Um 12.30 Uhr übergab das Team den größten Teil der müden Kinder ihren Eltern. Unsere Mittagskinder begaben sich bei windigem, aber sehr sonnigem Wetter für den restlichen Tag auf den Spielplatz. Hier wurde auch die zweite Mahlzeit eingenommen und nochmals die letzten Kräfte mobilisiert. Kerstin Riedel

Das Team des Waldkindergartens bedankt sich nochmals ganz herzlich für die vielen fleißigen Hände, die vorbereitend oder während unseres Arbeitsdienstes so tatkräftig mit angepackt haben. Wir freuen uns, endlich wieder über einen stabilen Brotzeittisch, über wackelfreie Bänke im Morgen- und Schattenkreis, über eine wunderschöne neue Pieselstelle, eine dazugehörige Garderobe und einen neuen Sägeplatz für unsere Kinder zu verfügen. Auch die Garderobe wurde unseren derzeitigen Anforderungen angepasst und von Schmutz befreit, einige Bäume neu fixiert, Rindenmulch an diversen Stellen im Gelände verteilt und unsere Tanne und unsere Solarzelle freigenschnitten. Motorsägen sorgten für neues Brennholz bzw. halfen, so manche Bänke für unsere Jüngsten neu zuzuschneiden. Im Spielgruppenbereich entstand ein neues Häuschen, ein neuer Sitzkreis und es wurden Vorbereitungen für das Spannen einer Plane über den Esstisch getroffen.

Ein großes Dankeschön geht auch an die Firma Hilti, an Beni Feike und Herrn Schmid, die uns als externe Kräfte beim Tipiaufbau zur Seite standen.

Das Wetter war uns hold und trug sicher seinen Teil dazu bei, dass bei einer sehr entspannten Arbeitsatmosphäre so vieles erreicht werden konnte. Ihr seid spitze!!! Kerstin Riedel

Auch in diesem Kindergartenjahr besuchte der Waldkindergarten den Ernte-Dank-Altar der St. Johann-Kirche in Kaufering. Zu Fuß machten die Kleinen sich zunächst hoch motiviert, dann jedoch ein bisschen verhaltener auf den Weg. In der Kirche angekommen, setzten sich alle in einem Halbkreis um den Altar, begutachteten und benannten die leckeren Früchte. Mit einem kleinen Lied bedankte der Waldkindergarten sich für die Gaben.

Danavch ging es zum Spielplatz, um dort die Brotzeit einzunehmen und die Geschichte vom Kartoffelkönig zu hören. Dabei krönten die Betreuerinnen den diesjährigen Kartoffelkönig, den Lukas gefunden hatte. Danach gab es endlich Zeit zum Spielen auf dem Spielplatz.

Am folgenden Tag brachten die Kinder verschiedene Lebensmittel mit in den Kindergarten, die im Morgenkreis zugeschnitten und dekoriert wurden und bei der Brotzeit das Ernte-Dank-Buffet füllten. Lecker, so ein Buffet.                                                                         Kerstin Riedel

Strahlendes Wetter begleitete die Kinder bei der Kartoffelernte. Peter Laber hatte ihnen in Penzing einen Streifen seines Kartoffelackers zum Ernten zur Verfügung gestellt. Teils hochmotivierte, teils etwas skeptische Kinder zogen frühmorgens mit ihren Eimern und Schaufeln los und schon bald landete die erste Kartoffel im Eimer.

Danach ging es Schlag auf Schlag. Aus allen Ecken des Ackers erklangen Freudenrufe, überall wurden die Kinder fündig und buddelten umso motivierter. Ein großer Ansporn war das Finden des Kartoffelkönigs, also der größten Kartoffel. Am Ende siegte Lukas mit einer 543 Gramm schweren Kartoffel.

Nach der Brotzeit stand das Spielen für die meisten im Vordergrund – verdient, denn die Kinder hatten fast sechs Säcke Kartoffeln geerntet, die der Kindergarten behalten durfte. Sie werden bei einem Kochprojekt genossen.

Auch die kleinen Bauern und Bäuerinnen durften sich die Eimer füllen und mit nach Hause nehmen.                                                                                               Kerstin Riedel

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