Waldkindergarten-Aktuelles

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Am Mutterturm in Landsberg, schlüpften wir morgens in unsere grünen Shirts und beschlossen, zunächst die neue Lechbrücke einzuweihen. Mit Begeisterung überschritten (-rannten) die Kinder die Brücke und nahmen auf der Langbank Platz. Über den Skater-Park, wo ein Zwischenstopp unumgänglich ist, ging es weiter Richtung Wildpark. Eine erschreckende Entdeckung an der Eisdiele, die auf den heutigen Ruhetag hinwies, zwang uns zum Umplanen und daher reservierten wir für uns im Cafe Bamby Eisbecher für den Rückweg. Gut gelaunt stürmten die Kinder den Park. Am Kletterfelsen durften sie kurz ihre Fähigkeiten zeigen, bevor uns herannahende Kindertruppen zum Weitergehen zwangen. Damit die Kinder ausreichend Zeit zum Spielen und Verweilen hatten, beschlossen wir, sofort unsere Brotzeit im Pavillon einzunehmen. Danach wurde gerutscht, gematscht, balanciert, Staudämme errichtet, experimentiert, … alle Kinder fanden ihre Nische und hatte reichlich Spaß. Natürlich besuchten wir auch die Wildschweine mit ihren Ferkeln. Wir hatten Glück, denn der Nachwuchs zeigte sich intensiv und die Kinder bestaunten sie interessiert. Nach nochmaligem Spielen an unserem gewählten Aufenthaltsort (der Wasserspielbereich war bereits belegt) holten wir unsere Rucksäcke und begaben uns auf den Barfußpfad. Alle Kinder trauten sich, mit nackigen Füßen die verschiedenen Hindernisse zu überlaufen! Nun stand aber endlich die Eis-Überraschung an! Wir platzierten die Kinder auf dem Bordstein vor dem Cafe und sie durften wählen zwischen Schoko-Vanille und Schoko-Erdbeere. Gierig oder genüsslich rutschte das Eis in die Mägen der Kinder und schließlich machten wir uns auf den Weg zu unserem Treffpunkt an der Eisdiele, die überraschenderweise nun doch geöffnet hatte.

Nachdem in diesem Kindergartenjahr sehr viel ausgefallen ist, wollten wir den Waldfüchsen noch ein kleines Highlight bieten und luden sie zu einer Radtour ein. Ausgerüstet mit reichlich Flüssigkeit, Helm, Sonnenbrille und natürlich einem tollen Fahrrad trafen alle Kinder im Wald ein. Die Rucksäcke wurden in den Hänger verfrachtet, die Regeln besprochen und schon konnte es losgehen. Bei strahlendem Sonnenschein und sehr warmen Temperaturen bewegte sich die Fahrradkolonne in Richtung Naturfreundehaus. Äußerst diszipliniert und zügig kamen wir vorwärts und erreichten schon bald die Lechstaustufe in der Hurlacher Heide zur ersten Trink- und Erholungspause. Die Kinder stiegen jedoch schon bald wieder auf ihr Rad, um vor Ort mal nach Herzenslust zu flitzen, bis sie von einem Feuerwehrauto aufgehalten wurden, welches an dieser Stelle einen Einsatz hatte. Also setzten wir unseren Weg wieder gemeinsam fort und kamen mit einer kleinen weiteren Pause schon bald an unserem Ziel, dem Naturfreundehaus, an. Eine letzte Kraftanstrengung war das Bergaufschieben der Fahrräder, danach ging es endlich auf den Spielplatz und zur Brotzeit samt wohlverdientem Eis. Eine längere Erfrischung am Bachlauf und eine kleine Schatzsuche rundeten den Aufenthalt ab, bevor wir uns wieder Richtung Kindergarten bewegten. Ebenso kraftvoll, einsatzfreudig und zügig ging es zurück, so dass wir schon einige Zeit vor der geplanten Ankunft mit lautem Geklingel in den Kindergarten einfuhren. Ein dickes Lob an die Disziplin und das Durchhaltevermögen unserer Waldfüchse!!!

Nachdem wir in diesem Jahr beschlossen hatten, keinen größeren Ausflug durchzuführen, um das Nutzen der öffentlichen Verkehrsmittel zu meiden, entschieden wir uns für eine kleine Wanderung mit dem Ziel „Burg Haltenberg“. Zu diesem Zwecke trafen wir uns an der Lechstaustufe 19. Gemütlich ging es nun auf einem sehr schönen Wanderweg entlang des Lechs gen Burg. Unterwegs gab es viel zu entdecken, was die Wanderung auf einenhalb Stunden ausdehnte. Zur Brotzeit am Ziel hatte Sebastian S. einen selbstgeschleuderten Honig mitgebracht, der die Mahlzeit der Kinder bereicherte. Anschließend nahmen die Kinder die Burgruine in Beschlag. Alle Kinder verstanden sich mit Rollenspielen gut zu beschäftigen, es gab nur wenige Ruhepausen. Entspprechend müde waren einige beim Rückweg. Dennoch erreichten wir wohlbehalten die wartenden Eltern! Ein wunderschöner Ausflug liegt hinter uns. Vielen Dank, liebe Eltern, für Eure Flexibilität und Bereitschaft, uns bei solchen Aktionen zu unterstützen.

Dank unserer engagierten Eltern kamen die Kinder wieder einmal in den Genuss eines besonderen Erlebnisses. Am 10. Juni kam es in den Mittagsstunden zu einer partiellen Sonnenfinsternis, wobei lediglich ca. acht Prozent der Sonnenscheibe bedeckt wurden.  Dennoch auf Grund der Seltenheit ein sehr interessantes Ereignis. Herr Müller brachte uns zu diesem Zweck ein kleines Teleskop und eine Sonnenfinsternisbrille mit, mit der die Kinder geschützt die Sonne betrachten konnten.  Außerdem hielt Herr Müller ein weißes Papier hinter das Teleskop und projizierte so das Sonnenbild auf das Papier, wodurch die Sonnenverdunklung auf nochmals andere Weise erlebbar wurde. Tapfer beantwortete er im Anschluss all die vielen Fragen unserer technisch interessierten Kinder. Vielen Dank für die tolle spontane Aktion.

Endlich ging es wieder auf Ausflug! Trotz trüber Wetteraussichten wagten wir uns aus dem Wald und trafen uns auf dem Spielplatz am Englischen Garten in Landsberg. Zunächst noch umgeben von blauem Himmel zog die erste Sechser Gruppe in die Schreinerei, während die anderen Kinder das Spielen auf dem Spielplatz genossen. In der Werkstatt hatten Matthias und Damaris Rieß die Aktion fabelhaft vorbereitet. Für alle Kinder lagen Bausätze mit bereits eingebrannten Namen bereit. Nach einer kurzen Einführung durften sich die Kinder gleich zur Bohrmaschine begeben, danach wurde gehämmert und vor allem geschraubt. Wir mussten feststellen, dass solch ein Akkuschrauber doch ein stattliches Gewicht hat! Nach ca. 45 Minuten waren alle Gruppenteilnehmer stolze Besitzer eines Werkzeugkastens und die nächsten Kinder durften in die Werkstatt. Zwischenzeitlich aßen wir unsere Brotzeit. Leider hielten nicht alle Kleidungsstücke dem Regen oder den doch recht kühlen Temperaturen stand, so dass wir einige Kinder frühzeitig abholen lassen mussten. Dennoch hatten sicher alle Spaß an dieser Aktion und wir danken Familie Rieß, dass sie uns dies ermöglicht haben.

Ein Nikolaus im Freien, im Vordergrund einige Kinder, die auf einem Baumstamm sitzenWir hatten Glück: Der Nikolaus fand trotz Corona zu uns in den Wald und noch dazu bei strahlendem Sonnenschein! Es war zwar knackig kalt, aber das konnten wir bei solch würdevollem Besuch gut aushalten. Ja, der Nikolaus war schon recht fleißig. Bei allen Kindern und vielen Großeltern war er bereits am gestrigen Tag zu Besuch, aber er wollte auch unbedingt wieder unseren tollen Kindergarten einen Besuch abstatten und sich u.a. erkundigen, was aus seinen vorherigen Geschenken geworden ist, ob wir sie oft nutzen und auch sorgsam damit umgehen. Er hatte uns gemeinsam mit seiner Engelschar wieder äußerst gut beobachtet und wusste sehr viel von unseren Kindergartenaktionen, unseren Spielen und Gewohnheiten. Dennoch fragte er viel und die Kinder erklärten es ihm bereitwillig. Seine Wissbegierde stand einer intensiven Gesprächsbereitschaft gegenüber, was faszinierende Dialoge zur Folge hatte. Zwischenzeitlich sangen die Kinder dem Nikolaus immer wieder ein Lied aus ihrem Repertoire „Lasst uns froh und munter sein“, „Kling Glöckchen“, „Ich hör` ihn“, „In der Weihnachtsbäckerei“ und weil der Nikolaus heute Geburtstag hatte „Happy Birthday“. Der Nikolaus lobte unseren Gesang und zeigte sich sichtlich erfreut darüber. Er äußerte sich ebenfalls positiv über unsere Bastelarbeiten, unsere Patenschaften und unser Geschick beim Klettern. Natürlich wies er auch darauf hin, dass wir achtsam miteinander und unserem Inventar umgehen sollen. Seinen recht vollen Leiterwagen konnten wir aus Zeitgründen erst am nächsten Morgenkreis auspacken und wir freuten uns über Schaufeln und riesige Kochtöpfe für unser Dreibein. Die leckere Brotzeit nahmen wir jedoch gleich im Anschluss ein. Vielen Dank lieber Nikolaus und vielen Dank Familie Egger, die die Verbindung zum Nikolaus pflegt und ihn auch jedes Jahr entlohnt!

Erstmalig begaben sich die Kindergartenkinder ohne Eltern mit ihren Laternen auf Wanderschaft. Das Team wollte den Umzug auf Grund der Corona-Situation auf keinen Fall ausfallen lassen, sondern führte ihn in einem abgespeckten Rahmen durch. Wir trafen uns bereits um 16:15 Uhr im Kindergarten. Die Laternen fanden Platz auf den Tischen, während wir im Kreis unser St. Martin-Stück nochmals aufführten und die Laternenlieder sangen. Danach wurden die Laternen endlich angezündet und der mittlerweile dunkle Wald erstrahlte wieder in hellem Licht. Stolz und aufgeregt starteten wir unseren Umzug. Teils waren die Kinder kaum zu bremsen, sodass wir immer wieder Stopps einbauen mussten, um auch unseren Nachzüglern eine Chance zu geben, gemeinsam mit der Gruppe Laternenlieder zu singen. Nach ca. ¾ der Strecke bekamen die Kinder eine Nusskette oder einen Meisenknödel, den sie unterwegs aufhängten, um wie St. Martin das Teilen zu üben. Wir teilten natürlich wieder mit den Tieren des Waldes. Zurück im Wald war es bereits mächtig dunkel. Dennoch lauschten alle Kinder der Geschichte vom St. Martin und den Gänsen und genossen eine Hälfte einer köstlichen Gans, die eine Mutter für uns buk. Es war ein anderer – aber dennoch sehr angenehmer Umzug und wir sind sehr froh, ihn durchgeführt zu haben.

Am Montag, 05.10.20, unternahmen wir unseren nächsten kleinen Ausflug. Wir trafen uns zunächst im Kindergartenbereich. Um 8:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Kirche St. Johann. Da wir diese Strecke schon einmal gelaufen waren, waren wir recht gut organisiert und kamen rasch vorwärts. Wir nehmen stets den unteren Weg, so dass die Kinder noch längere Zeit selbständig und nicht an der Hand eines anderen Kindes gehen müssen. Erst in der unmittelbaren Straßennähe müssen sich die Kinder einen Partner suchen. Unsere Waldfüchse suchten sich vor allem ihre Patenkinder und die Waldhasen wählten untereinander einen Partner. Ca. 45 Minuten benötigten wir bis zum Spielplatz. Die Zeit reichte nur noch für eine schnelle Bieselrunde, bevor wir den Weg zur Kirche antraten. Und es mussten nochmals über 100 Stufen bewältigt werden! Auch das meisterten die Kinder mit Bravour. Erst beim Anblick des reich geschmückten Altars begann so mancher Magen zu knurren, aber dennoch begutachteten und benannten wir die Erntedankgaben ausführlich. Der Rückweg zum Spielplatz war schnell geschafft und endlich konnten wir in unseren Brotzeitdosen nachschauen, ob sich dort gleiche Obst- und Gemüsesorten wie am Altar befanden …. und natürlich konnte auch endlich davon gekostet werden. Nachdem es am Morgen im Kindergarten noch leicht regnete, genossen wir nun zum Spiel auf dem Spielplatz Sonnenschein mit leichtem Wind – ein ideales Ausflugs- und Spielewetter. Beim Abschlusskreis krönten wir unseren Kartoffelkönig vom letzten Freitag und ließen ihm die Hauptfigur in unserer Geschichte vom „Kartoffelkönig“ spielen.

Ein Junge in Matschhose mit einem roten Eimer voller Kartoffeln und einer kleinen Schaufel auf einem KartoffelackerUnser erster größerer Jahresausflug liegt erfolgreich hinter uns. Auch in diesem Jahr besuchten wir den Kartoffelacker der Familie Schorer in Hurlach. Bei wunderbarem Erntewetter trafen wir uns zu unseren gewohnten Zeiten in Hurlach und marschierten bepackt mit Rucksack, Eimern und Schaufeln los gen Kartoffelacker. Unterwegs hielt uns so manch Tier in seinem Bann: Wir betrachteten die Enten und Hühner der Bauernfamilie, wurden immer wieder von verschiedenen Vogelschwärmen beeindruckt und fütterten sogar ein Pferd. Trotz dieser schönen Ereignisse legte sich die Aufregung der Kinder nicht. Sie wollten endlich mit ihrer Ernte beginnen. Kaum waren die Regeln formuliert, stürmten sie auch schon das Feld. Und sie buddelten und buddelten und buddelten und ernteten und ernteten und ernteten. Ihre Einsatzbereitschaft war umwerfend, unermüdlich und schier grenzenlos. Immer größer und schwerer wurden die Kartoffeln! Wenn wir meinten, endlich den Kartoffelkönig gefunden zu haben, wurde diese Kartoffel nochmals an Gewicht und Größe übertroffen. Schließlich hatten wir doch einen Sieger!  Das stolze Gewicht unseres Kartoffelkönigs: 715 Gramm! Ein Lob muss jedoch jedem Kind zugestanden werden, denn alle sammelten mit enormen Fleiß (wenn auch nicht unbedingt Kartoffeln: Auch Heu und Erde wanderten gelegentlich in die Eimerchen). Auch nach der wohlverdienten Brotzeit ging die muntere Suche weiter. Letztlich hatten wir ca. neun Kartoffelsäcke gefüllt! Unsere fleißigen Erntehelfer durften natürlich eine große Mahlzeit mit nach Hause nehmen. Die übrigen Säcke bewahrt Fam. Schorer für unsere Kochprojekte auf. Wir können jederzeit über unsere Ernte verfügen. Ein herzliches Dankeschön soll an dieser Stelle nochmals an Fam. Schorer für ihre alljährliche Großzügigkeit gehen.

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