Waldkindergarten-Aktuelles

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Ein Nikolaus im Freien, im Vordergrund einige Kinder, die auf einem Baumstamm sitzenWir hatten Glück: Der Nikolaus fand trotz Corona zu uns in den Wald und noch dazu bei strahlendem Sonnenschein! Es war zwar knackig kalt, aber das konnten wir bei solch würdevollem Besuch gut aushalten. Ja, der Nikolaus war schon recht fleißig. Bei allen Kindern und vielen Großeltern war er bereits am gestrigen Tag zu Besuch, aber er wollte auch unbedingt wieder unseren tollen Kindergarten einen Besuch abstatten und sich u.a. erkundigen, was aus seinen vorherigen Geschenken geworden ist, ob wir sie oft nutzen und auch sorgsam damit umgehen. Er hatte uns gemeinsam mit seiner Engelschar wieder äußerst gut beobachtet und wusste sehr viel von unseren Kindergartenaktionen, unseren Spielen und Gewohnheiten. Dennoch fragte er viel und die Kinder erklärten es ihm bereitwillig. Seine Wissbegierde stand einer intensiven Gesprächsbereitschaft gegenüber, was faszinierende Dialoge zur Folge hatte. Zwischenzeitlich sangen die Kinder dem Nikolaus immer wieder ein Lied aus ihrem Repertoire „Lasst uns froh und munter sein“, „Kling Glöckchen“, „Ich hör` ihn“, „In der Weihnachtsbäckerei“ und weil der Nikolaus heute Geburtstag hatte „Happy Birthday“. Der Nikolaus lobte unseren Gesang und zeigte sich sichtlich erfreut darüber. Er äußerte sich ebenfalls positiv über unsere Bastelarbeiten, unsere Patenschaften und unser Geschick beim Klettern. Natürlich wies er auch darauf hin, dass wir achtsam miteinander und unserem Inventar umgehen sollen. Seinen recht vollen Leiterwagen konnten wir aus Zeitgründen erst am nächsten Morgenkreis auspacken und wir freuten uns über Schaufeln und riesige Kochtöpfe für unser Dreibein. Die leckere Brotzeit nahmen wir jedoch gleich im Anschluss ein. Vielen Dank lieber Nikolaus und vielen Dank Familie Egger, die die Verbindung zum Nikolaus pflegt und ihn auch jedes Jahr entlohnt!

Erstmalig begaben sich die Kindergartenkinder ohne Eltern mit ihren Laternen auf Wanderschaft. Das Team wollte den Umzug auf Grund der Corona-Situation auf keinen Fall ausfallen lassen, sondern führte ihn in einem abgespeckten Rahmen durch. Wir trafen uns bereits um 16:15 Uhr im Kindergarten. Die Laternen fanden Platz auf den Tischen, während wir im Kreis unser St. Martin-Stück nochmals aufführten und die Laternenlieder sangen. Danach wurden die Laternen endlich angezündet und der mittlerweile dunkle Wald erstrahlte wieder in hellem Licht. Stolz und aufgeregt starteten wir unseren Umzug. Teils waren die Kinder kaum zu bremsen, sodass wir immer wieder Stopps einbauen mussten, um auch unseren Nachzüglern eine Chance zu geben, gemeinsam mit der Gruppe Laternenlieder zu singen. Nach ca. ¾ der Strecke bekamen die Kinder eine Nusskette oder einen Meisenknödel, den sie unterwegs aufhängten, um wie St. Martin das Teilen zu üben. Wir teilten natürlich wieder mit den Tieren des Waldes. Zurück im Wald war es bereits mächtig dunkel. Dennoch lauschten alle Kinder der Geschichte vom St. Martin und den Gänsen und genossen eine Hälfte einer köstlichen Gans, die eine Mutter für uns buk. Es war ein anderer – aber dennoch sehr angenehmer Umzug und wir sind sehr froh, ihn durchgeführt zu haben.

Am Montag, 05.10.20, unternahmen wir unseren nächsten kleinen Ausflug. Wir trafen uns zunächst im Kindergartenbereich. Um 8:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Kirche St. Johann. Da wir diese Strecke schon einmal gelaufen waren, waren wir recht gut organisiert und kamen rasch vorwärts. Wir nehmen stets den unteren Weg, so dass die Kinder noch längere Zeit selbständig und nicht an der Hand eines anderen Kindes gehen müssen. Erst in der unmittelbaren Straßennähe müssen sich die Kinder einen Partner suchen. Unsere Waldfüchse suchten sich vor allem ihre Patenkinder und die Waldhasen wählten untereinander einen Partner. Ca. 45 Minuten benötigten wir bis zum Spielplatz. Die Zeit reichte nur noch für eine schnelle Bieselrunde, bevor wir den Weg zur Kirche antraten. Und es mussten nochmals über 100 Stufen bewältigt werden! Auch das meisterten die Kinder mit Bravour. Erst beim Anblick des reich geschmückten Altars begann so mancher Magen zu knurren, aber dennoch begutachteten und benannten wir die Erntedankgaben ausführlich. Der Rückweg zum Spielplatz war schnell geschafft und endlich konnten wir in unseren Brotzeitdosen nachschauen, ob sich dort gleiche Obst- und Gemüsesorten wie am Altar befanden …. und natürlich konnte auch endlich davon gekostet werden. Nachdem es am Morgen im Kindergarten noch leicht regnete, genossen wir nun zum Spiel auf dem Spielplatz Sonnenschein mit leichtem Wind – ein ideales Ausflugs- und Spielewetter. Beim Abschlusskreis krönten wir unseren Kartoffelkönig vom letzten Freitag und ließen ihm die Hauptfigur in unserer Geschichte vom „Kartoffelkönig“ spielen.

Ein Junge in Matschhose mit einem roten Eimer voller Kartoffeln und einer kleinen Schaufel auf einem KartoffelackerUnser erster größerer Jahresausflug liegt erfolgreich hinter uns. Auch in diesem Jahr besuchten wir den Kartoffelacker der Familie Schorer in Hurlach. Bei wunderbarem Erntewetter trafen wir uns zu unseren gewohnten Zeiten in Hurlach und marschierten bepackt mit Rucksack, Eimern und Schaufeln los gen Kartoffelacker. Unterwegs hielt uns so manch Tier in seinem Bann: Wir betrachteten die Enten und Hühner der Bauernfamilie, wurden immer wieder von verschiedenen Vogelschwärmen beeindruckt und fütterten sogar ein Pferd. Trotz dieser schönen Ereignisse legte sich die Aufregung der Kinder nicht. Sie wollten endlich mit ihrer Ernte beginnen. Kaum waren die Regeln formuliert, stürmten sie auch schon das Feld. Und sie buddelten und buddelten und buddelten und ernteten und ernteten und ernteten. Ihre Einsatzbereitschaft war umwerfend, unermüdlich und schier grenzenlos. Immer größer und schwerer wurden die Kartoffeln! Wenn wir meinten, endlich den Kartoffelkönig gefunden zu haben, wurde diese Kartoffel nochmals an Gewicht und Größe übertroffen. Schließlich hatten wir doch einen Sieger!  Das stolze Gewicht unseres Kartoffelkönigs: 715 Gramm! Ein Lob muss jedoch jedem Kind zugestanden werden, denn alle sammelten mit enormen Fleiß (wenn auch nicht unbedingt Kartoffeln: Auch Heu und Erde wanderten gelegentlich in die Eimerchen). Auch nach der wohlverdienten Brotzeit ging die muntere Suche weiter. Letztlich hatten wir ca. neun Kartoffelsäcke gefüllt! Unsere fleißigen Erntehelfer durften natürlich eine große Mahlzeit mit nach Hause nehmen. Die übrigen Säcke bewahrt Fam. Schorer für unsere Kochprojekte auf. Wir können jederzeit über unsere Ernte verfügen. Ein herzliches Dankeschön soll an dieser Stelle nochmals an Fam. Schorer für ihre alljährliche Großzügigkeit gehen.

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