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Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase

Wir sprechen Lebens•fase.

Gesund•heitliche Versorgung und letzte Lebens•phase
Was bedeuten diese schwierigen Wörter?

Gesund•heitliche Versorgung heißt:
Sie machen sich schon jetzt Gedanken
über Ihre Gesundheit im Alter.

Die letzte Lebens•phase bedeutet:
Die letzten Jahre vor Ihrem Tod

Das heißt:
Sie sollen jetzt schon nachdenken:

  • Wie soll die Zeit vor meinem Tod sein?
  • Was passiert später mit mir?
Wenn ich krank bin.
Wenn ich alt bin.
Wenn ich nicht mehr denken kann.
Wenn ich nicht mehr sagen kann:
Ich will das oder das.
Es ist sehr gut.
Wenn Sie jetzt darüber nachdenken.

  • Welche Wünsche habe ich?
  • Welche Hilfe brauche ich?
Dann entscheiden Sie über Ihre Zukunft.
Und über Ihr Leben.
Und nicht andere Menschen.

 


Beratungs•stelle

Wenn die Menschen alleine
über den Tod nachdenken müssen.
Oder über das Sterben.
Dann ist das oft sehr schwer.
Jeder Mensch ist anders.
Jeder Mensch hat andere Wünsche.
Jeder Mensch braucht andere Hilfen.

Sie müssen aber nicht alleine nachdenken.
Es gibt jetzt eine Beratungs•stelle bei uns.
Wir können Ihnen beim Nachdenken gut helfen


Wie heißt die Beratungs•stelle?

Die Beratungs•stelle heißt:
Gesund•heitliche Versorgungs•planung
für die letzte Lebens•phase


Für wen ist die Beratungs•stelle?

Die Beratungs•stelle ist für Menschen mit Behinderung.

Sie müssen eine gesetzliche Kranken•versicherung haben.
Sie müssen bei uns wohnen.


Wer macht die Beratung?

Die Beratung macht Frau Barbara Hartmann.

Haben Sie Fragen.

Dann können Sie Frau Hartmann anrufen.
08 19 1  94 91 – 55 oder 08 19 1  94 91 – 42

Sie können auch eine E – Mail schreiben:
barbara-hartmann(at)lebenshilfe-landsberg.de

 


Was kostet die Beratung?

Die Beratung kostet nichts.
Ihre Kranken•kasse bezahlt die Beratung.


Wie geht die Beratung?

Die Beraterin kommt zu Ihnen.
Sie spricht mit Ihnen und fragt:

  • Wie wollen Sie leben?

Wenn Sie alt sind.

  • Welche Wünsche haben Sie dann?

Die Beraterin schreibt Ihre Wünsche auf.
Die Beraterin füllt mit Ihnen ein Formular aus.
Die Beraterin fragt noch viele andere Fragen.
Die Beraterin schreibt Ihre Antworten in das Formular.
Die Beraterin kann auch Ihre Wünsche in ein Heft schreiben. Das Heft heißt:
Zukunftsplanung zum Lebensende: Was ich will!

Wichtig ist.
Es kann auch eine andere Person bei der Beratung dabei sein. Zum Beispiel:
Ihr Betreuer aus der Wohngruppe
Ihr gesetzlicher Betreuer

Fühlen Sie sich bei einer Person ganz sicher.
Dann können Sie auch diese Person mitnehmen.
Vielleicht soll eine Person schon Ihre Wünsche kennen.
Weil Sie jetzt schon wissen:
Diese Person soll mir im Alter helfen.
Dann können Sie auch diese Person mitnehmen.


Wie lange dauert eine Beratung?

Sie können sagen:
Die Beratung soll nur einmal sein.

Oder sie sagen:
Die Beratung soll öfter sein.

Die Beratung ist freiwillig.
Das heißt:
Sie können diese Beratung machen. Aber Sie müssen die Beratung nicht machen.