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Die Heilpädagogische Tagesstätte 2 besuchen die Kinder und Jugendlichen jeden Tag nach der Schule und an einigen Ferientagen – natürlich alleine. Ihre Eltern und vielleicht auch einmal Geschwister kommen zu Gesprächen und zu Festen. Und einmal im Jahr gibt es etwas ganz Besonderes: Einige Kinder fahren gemeinsam mit ihren Familien und den Betreuern in einem großen Bus über das Wochenende weg.

BlaubeurenAls die Familien dieses Jahr mit ihren Taschen und Koffern auf das Gelände kamen, räumten die Mitarbeiter schon allerlei Dinge in den Bus, hatten Gurken und Salat für das Mittagessen geschnitten, eingekauft und Kaffee gekocht. Diesmal ging die Reise nach Blaubeuren. Von der Jugendherberge aus wanderten alle gemeinsam (die kleinsten Teilnehmer wurden von den größeren teilweise in einem Bollerwagen gezogen) am Lauf der Blau entlang. Gerade in der heißen Sommersonne war dieser Weg mit den schattigen Bäumen und dem nahen Fluss sehr angenehm. Auf halber Strecke erwartete die Wanderer ein Picknick mit Burgern, die man selbst belegen konnte. Diese schmeckten mit den Füßen im Wasser oder mit Blick auf die schöne Landschaft besonders gut. Das Highlight der Wanderung kam zum Schluss: Mitten in der Stadt Blaubeuren liegt der sogenannte Blautopf, dessen Wasser eine sehr spannende Färbung hat. Abends gönnten sich viele Familien einen langen Spieleabend, an dem gegenseitig die Lieblingsspiele vorgestellt und natürlich ausprobiert wurden. Und nach einer kleinen Nachtwanderung mit Geschichte war dieser spannende Tag zu Ende. Am nächsten Tag war einiger Mut gefragt: Die Gruppe besichtigte eine Höhle, in die es ziemlich tief hinab ging. Recht fröhlich, teilweise sicherlich auch erleichtert, trafen sich anschließend alle Familien und Betreuer zu einer gemeinsamen Brotzeit, bevor es wieder zurück nach Landsberg ging. Die Mitarbeiter der Tagesstätte freuten sich über die Abenteuerlust der Familien und auf das nächste Jahr, wenn wieder ein großer Bus vor der Tagesstätte wartet.   Kerstin Bremer

MosaikSchon eine Weile warten wir von der Heilpädagogischen Tagesstätte 2 darauf, dass der Startschuss für einen Neubau fällt. Da der genaue Zeitpunkt noch nicht feststeht, haben wir jetzt gemeinsam mit allen Mitarbeitern und Kindern beschlossen, uns die Wartezeit zu verschönern. Viele Ideen wurden geboren und auch wieder verworfen, denn das Verschönerungsprojekt sollte einfach umzusetzen sein und wenig kosten. Außerdem wollten wir, dass sich so viele wie möglich daran beteiligen können.

In den Faschingsferien haben wir begonnen. Wir haben Farben aus dem Baumarkt besorgt und gemeinsam mit jedem der Lust hatte mit einer einfachen Schwammtechnik auf die Gangwände gebracht. Alle hatten ihren Spaß und so ging die Arbeit leicht von der Hand. Nach vier Vormittagen waren beide Gänge fertig gestrichen und bereit für weitere Gestaltungsideen.

Wand bemalen Flur bemalen

Wir riefen ein neues Kunstprojekt ins Leben. So sollen in den nächsten Wochen viele Bilder entstehen, die wie in einer Kunstgalerie an die Gangwände gehängt werden. Unser Aktionstag für Eltern und Kinder stand bereits unter dem Motto „Kunstprojekt“. Die Mitarbeiter entwickelten verschiedene Ideen für die Dekoration des Gartens und des Treppenhauses. Es war ein wunderschöner Samstag mit angenehmen Temperaturen. Alle Aktivitäten konnten somit im Garten stattfinden. Die Eltern und Kinder hatten großen Spaß und beteiligten sich eifrig an den verschiedenen Projekten. Auch das Treppenhaus wurde künstlerisch gestaltet. Frei nach Art des Künstlers Friedensreich Hundertwasser entstanden Wiesen, Blumen und Türme und tauchen das alte Gemäuer in ein fröhliches Gewand.

Bemalte Wand

Die Idee entstand Anfang des Schuljahres: Unsere Psychologin schlug vor, im Keller einen Escape-Room zu gestalten, um ihn als Event für jede Gruppe anzubieten. Gemeinsam stellten wir das Riesenprojekt auf die Beine. Das Thema war schnell gefunden. Harry Potter und seine Freunde sollten bei uns im Keller Einzug halten. Die Ideen für unterschiedliche Spiele und Rätsel sprudelten nur so. Natürlich unterlag alles einer strengen Geheimhaltung, die auch die Kollegen betraf.

Nach wochenlanger Vorbereitung war es endlich soweit. Wir verteilten offiziell die Einladungen an die Gruppen und gaben die Termine für das Event bekannt. Begleitet von einer Harry-Potter-Melodie kam die erste Gruppe in den Keller, der in geisterhaftes Schwarzlicht getaucht war. Passend zum Thema verkleidet hießen wir die Kinder und Betreuer willkommen und eröffneten das Spiel mit den ersten Zauber.

Escape Room
Nur gemeinsam können die Teilnehmer das richtige Passwort enträtseln.

 Jeder Raum war individuell gestaltet. Im einen mussten Luftballons zum Platzen gebracht werden, um dann die darin befindlichen Buchstaben zu einem Passwort zusammenzusetzen. Im nächsten Raum standen viele “versteinerte” Tiere, und es lief im Hintergrund immer wieder eine Abfolge der passenden Tiergeräusche. Hier kombinierten Kinder und Betreuer die Geräusche, brachten alles in eine Reihenfolge und erhielten ein weiteres Passwort.

Auch unsere “Ampel” mit Themen “welche Verhaltensweisen sind rot, gelb oder grün bei uns” bzw. “was sind gute oder schlechte Geheimnisse” bauten wir in das Escape Spiel ein. Alle waren mit Spaß dabei und lösten jedes neue Problem gemeinsam. Als Abschluss überlegte sich jede Gruppe etwas zum Thema “ein zauberhaftes Team” und wir machten ein Foto der Teilnehmer. Zuletzt wiesen wir natürlich mystisch darauf hin, dass sie niemandem etwas über ihre Erfahrungen im Keller erzählen sollen und dass dies selbstverständlich ein “gutes Geheimnis” ist.

Plüschdrache
Der Drache bewacht den Weg