Die Bewohner der Lebenshilfe öffnen dem Frühling ein Fenster

Bewohner der Lebenshilfe öffnen dem Frühling ein Landsberger Fenster

Mancher wird sich denken, 'welcher Frühling'?

Aber bei dem neuen Fenster in der Seniorenwohngruppe in Wohnheim 5 handelt es sich mehr um ein symbolisches Fenster durch das neue Eindrücke, alte Erinnerungen, Naturstimmungen oder auch das bunte Leben Einlass finden sollen in den Alltag der Bewohner.

Viele Menschen werden im hohen Alter ruhiger und nicht mehr so unternehmungslustig wie junge Menschen. Sie treten nicht mehr so leicht in Kontakt mit anderen. Manchmal kommen noch Erkrankungen hinzu wie Depressionen oder Demenz, die es den alten Menschen zusätzlich schwer machen, sich zu einer Tätigkeit oder einem Gespräch zu motivieren. 

Dabei sind es oft schon ganz kleine Dinge, die für Abwechslung sorgen können und dafür haben sich die Bewohner und Betreuer in Wohnheim 5 nun eine besondere Idee ausgedacht. Gemeinsam haben sie einen alten Fensterrahmen in einen Bilderrahmen verwandelt und sich so ein Extra-Fenster an die Wand gehängt, das im regelmäßigen Wechsel anregende Ausblicke nach Landsberg und in die Umgebung eröffnen soll. 

Vorab beratschlagten die Bewohner dazu eifrig, welchen Ausblick sie sich aus dem neuen Fenster wünschen. Sie sprachen über die Orte und Landschaften der Umgebung, die ihnen gefallen und mit denen sie schöne Erinnerungen verbinden und überlegten, welches Motiv gut zur Jahreszeit passt. Schließlich haben sie sich für den Anfang auf ein Foto von Landsbergs Hauptplatz und dem Marienbrunnen geeinigt. Alle mögen die Stadt und das geschäftige Treiben am Hauptplatz, die bunte Farbigkeit von Landsbergs Altstadthäusern und einen kräftig blauen Frühlingshimmel.

Da es aber gar nicht so leicht ist, an ein schönes Foto in der entsprechenden Auflösung und Qualität zu gelangen, war professionelle Hilfe dringend erforderlich. Wie schön, dass da Matthias Radochla helfen konnte, der von der Facebook Seite „Du kommst aus Landsberg, wenn…“ als Lieferant der schönsten Landsbergfotos bekannt ist.

Pünktlich zum Frühlingsanfang konnte nun der Frühlingsausblick aus dem neuen Fenster eingeweiht werden. Die Lebenshilfe und ihre Bewohner bedanken sich herzlich bei Herrn Radochla!

Christina Roidl

 

Gymnasiastinnen setzen HPT1 „unter Wasser“

Vier Jugendliche basteln mit Kindern die Faschings-Deko

 

Im sonst so ruhigen Aufenthaltsraum der HPT1 herrscht reges Treiben. Vier Kinder und vier Jugendliche sitzen zwischen Kleber, Schere, Papptellern und Pfeifenputzern und unterhalten sich angeregt über ihre Kreationen. An einem Tischende entsteht ein blauer Hai, am andern eine bunte Koralle namens „Elsa“, dazwischen eine rosa Krabbe und eine Qualle. Nach und nach entsteht so die höchst kreative Dekoration für die diesjährige Faschingsparty in der HPT1 mit dem Motto „Unter Wasser“ – dank vier Q11-Schülerinnen aus dem örtlichen Dominikus-Zimmermann-Gymnasium.

Fiona Fischer, Chiara Erler, Michelle Kusmin und Miriam Vennemann haben im Rahmen des P-Seminars „Soziales Lernen“ drei Einrichtungen in Landsberg besucht – und sich für ein einwöchiges Praktikum in der HPT1 entschieden. Denn: „mir macht die Arbeit mit Kindern viel Spaß und hier ist sehr viel Interaktion mit ihnen möglich“, sagt Fiona, die gerade mit Laura den Kugelfisch anmalt. Auch Michelle liebt das Basteln mit Kindern.

Den vier Jugendlichen war das Faschingsthema „Unter Wasser“ vorgegeben worden, ansonsten hatten sie freie Hand bei der Gestaltung. Sie überlegten sich kurz, was aus den Papptellern entstehen könnte und legten einfach los. „Beim Basteln sind dann neue Dinge entstanden“, erzählt Miriam, „weil wir auf die Wünsche der Kinder eingegangen sind“.

So wagten sich die Jugendlichen unter anderem an ein Krokodil mit prominentem Kiefer, versahen die Fische mit roten Zungen oder schufen Seeschlangen. Die Zusammenarbeit mit den Kindern lief „super von Anfang an“, sagt Miriam. „Man merkt, dass sie hier viele Sachen machen“, ergänzt Michelle.

Marie etwa schneidet gekonnt die Scheren für ihre rosa Krabbe aus und verklebt sie mit den Pfeifenputzern und Tobias malt eifrig an seinem blauen Hai. Er freut sich sichtlich über das Lob, mit dem die Gymnasiastinnen nicht sparen. Überhaupt ist die Stimmung fröhlich und entspannt, es wird viel geredet und gefragt, aber auch gelacht.

Am Ende steht die komplette Aula der HPT1 „unter Wasser“: An den Wänden sind Fische, Krabben, Quallen, Seeschildkröten, Seepferdchen, Seesterne und andere Meerestiere in allen Farben in Netzen „gefangen“ und bilden einen wunderschönen Rahmen für das Faschingsfest, das eine Woche später steigen soll. 


Die vier Gymnasiastinnen (von links) Michelle Kusmin, Miriam Vennemann, Chiara Erler und Fiona Fischer vor einem Teil der Faschingsdekoration. Fotos: Daniela Hollrotter

 

 

 

Adventsmarkt 2017 am Eulenweg in Landsberg am Lech

Herzlich einladen möchten wir alle zu unserem

Adventsmarkt

am Samstag, 02. Dezember 2017

ab 14:00 Uhr

am Eulenweg in Landsberg am Lech

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Ein wildes Märchenpotpourri

Theater der offenen Hilfen

Mittwoch, 15.März 2017 um 19.30 Uhr im Stadttheater Landsberg

Eintritt ist frei

 

Nach den Aufführungen des Stücks „Das verlorene Lachen“ (2015)  freuen wir uns, wieder eine neue Produktion in Landsberg präsentieren zu können.
Die damalige Gruppe hat sich mit ein paar Neuzugängen wieder frisch formiert und zeigt dieses Mal ein wildes Potpourri aus alten Märchen in neuer Mixtur,
welches mit persönlichen Filmausschnitten der Spieler gespickt ist.
 
Darsteller: das 14-köpfige Ensemble / Theater der offenen Hilfen
Regie: Mirjam Kendler
Assistenz: Hannah Weber
Organisation: Karin Schartl
Kostüm: Carin Meiler-Hemsing
Bühnentechnik: Peter Dürrschmidt
Kamera & Schnitt: Fabian Exter & Martin Jokisch
Als Gast: Richard Oehmann (Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater)
Drei der Märchenszenen sind angelehnt an Märchen von Christian Peitz.

Die Schauspieler des Theaterprojektes 2017
 

Stadtfest 2016 in Landsberg am Lech

Die Lebenshilfe Landsberg präsentierte sich dieses Jahr zum ersten Mal am Stadtfest Landsberg. Neben einem Bastelangebot für Kinder, gab es auch ein Gewinnspiel, bei dem folgende bayerische Preise zu gewinnen waren:

  1. Eintrittskarten für Gerhard Polt im Sportzentrum Landsberg (vom Ticket-Service Vivell)
  2. Ein Privatkonzert der „Landsberger Tanzlmusikanten“
  3. Einen Gutschein für das Gasthaus Süßbräu am Bayertor

 

Das Foto zeigt, bei der Preisverleihung, die Gewinnerinnen Bianca Wasserle und Ulla Reutner und stehend Michael Vivell (Ticket-Service und Reisebüro) und Marc Kiffe (Lebenshilfe Landsberg gGmbH und Tanzlmusikanten). Der dritte Gewinner war Andreas Popp aus Kaufering.


Leitet Herunterladen der Datei einAuflösung der Schätzfragen

 

Inklusive Wanderung des Vereins für Menschen mit Behinderung e.V.

Am Samstag, den 11. Juni, fand die inklusive und barrierefreie Wanderung des Vereins Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V. durch den Landsberger Wildpark zur Teufelsküche statt.
Entgegen der regnerischen Prognose, meinte es das Wetter glücklicherweise gut mit unseren 38 Teilnehmern und es war trocken und teilweise sogar sonnig. Treffpunkt war um 14:00 Uhr am Klösterl in Landsberg.


Leitet Herunterladen der Datei einTreffpunkt am Klösterl (zur größeren Ansicht hier klicken)


Zu unserer großen Freude wanderte Dr. Eberhard Pfeuffer von Beginn an mit. Der Augsburger Arzt war Vorsitzender des Naturwissenschaftlichen Vereins Schwaben und gilt als einer der besten Kenner des Lechs. Er ist der Autor zweier hervorragender Bücher über den Lech: „Der Lech“ und „Der ungebändigte Lech“ (beide erschienen im Wißner-Verlag). Als wir die Wanderung planten, genügte ein kurzer unkomplizierter Anruf bei Herrn Pfeuffer und er willigte sofort ein, bei unserer Wanderung einen kleinen Vortrag über den Lech zu halten.


Leitet Herunterladen der Datei einDurch den schönen Wildpark (zur größeren Ansicht hier klicken)


Gemeinsam pilgerten wir vom Klösterl aus durch den Wildpark, vorbei an den Wildschweinen,


Leitet Herunterladen der Datei einBei den Wildschweinen (zur größeren Ansicht hier klicken)

ehe wir zur Stärkung mit Kaffee und Kuchen in der Teufelsküche einkehrten.Dort erhielten wir von Dr. Eberhard Pfeuffer einen faszinierenden Vortrag über die Geschichte des Lechs. Seine Begeisterung für den Lech sprang auf die Zuhörer über. Es entstand bei vielen Teilnehmern der Wunsch, sich zum Ursprung des Lechs zu begeben, um die einzigartige Natur zu erleben.
Die durch wunderschöne Bilder unterstützte Präsentation gab den Zuhörern einen tollen Eindruck von der Tier- und Pflanzenwelt des Lechs, insbesondere von der unberührten Natur und der einzigartigen Fauna des ursprünglichen Lechs in Tirol. Durch Fragen wurden die Zuhörer einbezogen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Dr. Pfeuffer für diesen wunderbaren interessanten Vortrag.


Leitet Herunterladen der Datei einHerzlicher Dank an Herrn Dr. Pfeuffer (zur größren Ansicht hier klicken)


Anschließend ging es an den Rückweg zum Klösterl. Wer hierbei seine müden Beine schonen wollte, konnte das dank des großzügigen Angebots der Firma Ressle, die einen Shuttle-Bus kostenfrei zur Verfügung stellte, problemlos tun.
Der Rest der Gruppe hatte das Glück, bei der Wanderung zurück durch den Wald einen Hirsch am Wegesrand beobachten zu können.
Unter dem Strich waren sich alle Teilnehmer einig, dass die inklusive Wanderung ein voller Erfolg war und dringender Wiederholungsbedarf besteht; vielleicht dann mit dem ursprünglichen Lech als Ziel.

 

Lebenshilfe

Landsberg gGmbH


Eulenweg 11
86899 Landsberg am Lech

Telefon: 08191-94910
Telefax: 08191-949194
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